„Weil i wui, Schifoan, weil Schifoan is des leiwaundste, wos mer si nur vurstoin kann.“ – Wolfgang Ambros
Philosophie
Skiurlaub der Superlative auf der Bergbühne des Arlbergs - Skipioniere, Skifans und Skigäste zusammen unter einem Dach - die Hinterwies vereint die Liebe zu den Bergen mit allem was man für einen herrlichen Urlaubstag, einen erfüllten Abend und eine erholsame Nacht schätzt. Hier lebt man Tradition und Innovation und erlebt das Produkt von vier Generationen mit Engagement im Skigebiet und im mit Herz geführten Hotel.
Geschichte
Die 1920er: Ferien in Lech
Techn. Rat DI Sepp und Anna Bildstein aus Bregenz, die den Arlberg als Skitouren- und Wandergebiet lieben gelernt haben, verbringen ab 1928 regelmäßig ihre Weihnachts-, und Osterferien und eine zwei monatige Sommerfrische in Lech. Der Anmarsch erfolgt zu Fuß vom Bahnhof Langen.
1925 - Entwicklung des „Bildstein-Strammers“, der ersten Sicherheitsskibindung.
Die 1930er: Gründung der Skilifte Lech
1931
wird eine Skihütte errichtet und 1937 das Grundstück zum „Hotel Hinterwies“ erworben – ursprünglich nur, um die Aussicht in den Engerle Wald zu sichern;
1937 - DI Sepp Bildstein plant und errichtet mit Emil Doppelmayr den ersten Schlepplift in Zürs – den 1. Umlauflift Österreichs
1938 - Gründung der Skilifte Lech
Die 1940er: Beginn einer Erfolgsgeschichte
Bedingt durch die Kriegsereignisse wird die Familie teils während des Krieges, teils danach ganz in Lech sesshaft.
1941 erfolgt die Beschlagnahme der Skilifte
1943 wird diese durch einen erfolgreich geführten Prozess wieder aufgehoben
1946 wird der Schlegelkopflift, wegen eines in der Zeit entstandenen Seilschadens, jetzt erst wieder in Betrieb genommen
Die 1950er: Geburt des "Weißen Rings" und der "Hinterwies"
Bildsteins Tochter Komm. Rat Adelheid Schneider-Bildstein tritt den Skiliften Lech bei und ist von 1968 bis 1987 deren Geschäftsführerin.
1954/55 - "Der Weiße Ring" wird durch den Bau der Rüfikopf Bahn erschlossen – die heute legendäre Skirunde Lech – Zürs - Zürser See – Madloch – und zurück nach Lech. Die beim "Weissen Ring Rennen" ausgetragene "Bildstein Trophy" der Teamwertung ehrt den einstigen Erschließer!
1955/56 - Adelheid Schneider-Bildstein legt mit dem Bau einer 24-Betten-Frühstückspension den Grundstock zum "Hotel Hinterwies".
Die 1960er: Skigroßraum Arlberg
1961 - Als richtungsweisend für die internationale Positionierung der österreichischen Seilbahnwirtschaft kann die Einführung einer gemeinsamen Liftkarte, des "Arlbergblocks", für den Skigroßraum Lech – Zürs – Stuben - St. Christoph - St. Anton bezeichnet werden.
Adelheid Schneider ist die "Mutter" des Arlberg-Skipasses.
1963 - Beginn der mechanischen Pistenpräparierung in Lech – nachdem vorher der Schlegelkopf von den Schulkindern und der Lecher Skischule getreten wurde.
Die 1970er: Vormarsch der Schneekanonen
1970 - Die "Hinterwies" kann nach Einführung der öffentlichen Wasserversorgung auf 50 Betten erweitert werden – alle Zimmer mit Bad/WC. Von Expeditionen aus Nepal mitgebrachte Schmuckstücke prägen das Ambiente des Hauses. Ehemann Univ. Prof. DI Erwin Schneider ist Kartograph, Geologe, Glaziologe und Bergsteiger. Aufgrund zahlreicher Erstersteigungen (z.B.: Huascaran, Pik Lenin, Mitglied der tragisch verlaufenen Deutschen Nanga-Parbat-Expedition von 1934), nennt man ihn den "7000er Schneider".
1973 - Adelheid Schneiders Sohn Michael Manhart macht erste Versuche mit einer Schneekanone-Devise: "Wasser, Luft und sonst nichts!"
1977 - Installation der Schneeanlage am unteren Drittel des Schlegelkopfs mit 6 Hydranten;
Die 1980er: Wachablöse in der "Hinterwies"
1982 - Michaels Frau Doris aus Stuttgart, übernimmt die "Hinterwies" und bringt mit Ihrem Charme, viel Geschick und Einsatz bei Renovierungsarbeiten und neuen Standards, Eleganz ins Haus.
Erste Bauetappe der Großbeschneiungsanlage - mit unterirdischer Pump-, Kompressor- und Trafostation bei der Talstation Schlegelkopf;
1983 - TR DI Michael Manhart konstruiert den Arlberg-Jet (bodennahe Druckluftkanone)
1988 - beschneit der Arlberg-Jet exklusiv alle Olympiaanlagen in und um Calgary/Canada.
Ebenfalls entwickelt Michael den nach wie vor weltweit einzigartigen und immer noch in Betrieb befindlichen Schneekanonenprüfstand.
In Lech werden derzeit gut 38 km, bzw. 134 ha Pisten beschneit, was einen Anteil beschneiter Pisten in Lech-Zürs von ca. 53% ergibt. Im Einsatz sind 68 Arlberg-Jets, 212 Lanzen und 60 Propellerkanonen.
Die 1990er: Sicherheit und Selbstbeschränkung
1991 - Die Skilifte Lech führen freiwillig und federführend die heute noch weltweit einzigartige Selbstbeschränkung der Skifahrerzahl ein, samt einer modernen und nicht mehr wegzudenkenden Verkehrsinfrastruktur (Ortsbussystem).
1995 - Lawinenorgeln, fernsteuerbare Sprengstoffwerfer, werden von Michael Manhart und den Skiliften Lech, gemeinsam mit der Firma Doppelmayr und einem Team von Spezialisten, entwickelt, um auf Computerbefehl Lawinenabgänge in schwer erreichbarem Gelände zu jeder Tageszeit und bei jeder Witterung zuverlässig auszulösen.
Michael, von früher Jugend an begeisterter Jäger, wird Landesjägermeister von Vorarlberg und bekleidet diese Amt bis 2008.
Die 2000er: Sport, Komfort und frischer Wind
2004 - dürfen die Skifahrer die weltweit erste von Michael Manhart entwickelte Sitzheizung an der 4er-Kuppelsesselbahn Schlegelkopf, der Kriegerhornbahn sowie an der Steinmähderbahn genießen.
2006 - der nächste Generationenwechsel: Tochter Carolin Schertler-Manhart übernimmt die "Hinterwies" und kann sich 2009 über die Klassifizierung als Superior Hotel freuen.
Die vielen Stammgäste, von denen doch einige der Hinterwies seit der ersten Saison die Treue halten und in nunmehr 4. Generation zu Freunden geworden sind, machen das Hotel zu einem besonderen Treffpunkt!
Detail am Rande: Carolin gewinnt 2007 bei "Der Weiße Ring - Das Rennen" die Damengesamtwertung, 2008 erreicht das "Racing Team Hinterwies" den 3. Platz.





